Holpriger Start: WFV muss sich Borovnica und Loka nach hartem Kampf geschlagen geben

Das erste Heimspiel-Wochenende der neuen IFL-Saison verlief für den amtierenden Champion leider nicht nach Wunsch. Vor heimischer Kulisse lieferte der Wiener Floorball Verein den Zuschauern zwei torreiche Partien. Dennoch stand der amtierende IFL Champion am Ende trotz großer Moral ohne Punkte da.

Spektakulärer Schlagabtausch: 7:9-Niederlage gegen FBC Borovnica

Im ersten Saisonspiel kam es direkt zur Neuauflage des Vorjahresfinals. Die Partie entwickelte sich von Beginn an zu einem offenen Schlagabtausch.

  • Ausgeglichener Beginn: Borovnica nutzte frühe Strafen eiskalt aus. Allerdings schlugen die Wiener postwendend zurück. Vaclav Cernoch, Peter Scheidl und Otto Lähdesmäki sorgten für den 3:3-Pausenstand.
  • Entscheidende Schwächephase: Im zweiten Spielabschnitt verlor der WFV kurzzeitig die defensive Ordnung. Zwar traf Alexander Linderståhl zwischenzeitlich zum 4:4, doch die Gäste zogen mit vier Toren in Serie auf 4:8 davon.
  • Aufholjagd im Schlussdrittel: Wien steckte keineswegs auf. Peter Scheidl verwandelte souverän einen Penalty zum 5:8. Danach warf der WFV alles nach vorne und nahm Torhüter Noah Vallant zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Feld. Manuel Flaschberger und Philipp Horn verkürzten auf 7:9, doch Borovnica rettete den Sieg über die Zeit.

MVP des Spiels: Für seinen unermüdlichen Einsatz wurde Alexander Linderståhl (#11) mit einem Tor und einer Vorlage verdientermaßen zum wertvollsten WFV-Spieler gewählt.

Umkämpfte Partie: 4:7-Niederlage gegen FBK Loka

Nur 19 Stunden später wartete mit dem slowenischen Serienmeister FBK Loka der nächste schwere Brocken. Auch dieses Duell verlangte den Hausherren alles ab.

  • Früher Rückstand & starke Antwort: Die Gäste erwischten den besseren Start und führten rasch mit 0:2. Der WFV bewies jedoch Charakter. Christopher Langer erzielte den Anschlusstreffer. Exakt eine Sekunde vor der ersten Sirene glich Alexander Linderståhl zum 2:2 aus.
  • Führung und bitterer Dämpfer: Im Mitteldrittel brachte Linderståhl mit seinem zweiten Treffer den WFV sogar mit 3:2 in Front. Allerdings gelang Loka kurz vor Drittelende in Unterzahl der bittere 3:3-Ausgleich.
  • Krimi im Schlussdrittel: Im letzten Drittel übernahm Loka wieder die Führung. Manuel Flaschberger brachte Wien mit dem 4:5 (49.) noch einmal heran. Der WFV riskierte in den Schlussminuten erneut alles mit einem leeren Tor, kassierte jedoch Sekunden vor Schluss das 4:7 ins verwaiste Gehäuse.

MVP des Spiels: Als WFV-Akteur der Partie zeichnete sich Christopher Langer (#79) mit einem Tor und einer Vorlage aus.